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Presseecho
Ausgabe: HAZ  Datum:11.08.2010

Bürgerverein kritisiert die Genehmigung

 

Entscheidung ist nicht nachvollziehbar

 

von Stefan Vogt

 

Hemmingen-Westerfeld. Der Bürgerverein Hemmingen protestiert gegen die Entscheidung der Region Hannover, für die Ansiedlung der Märkte Kik und Netto sowie eines Backshops eine Baugenehmigung zu erteilen. „Wir sind sehr enttäuscht“, schreibt die Vorsitzende Hannelore Hapke an den zuständigen Baudezernenten Axel Priebs. Die Entscheidung sei auf keinen Fall nachzuvollziehen. Die Mitglieder des Bürgervereins seien nach wie vor der Meinung, dass sich durch die Märkte die angespannte Verkehrssituation an der Einmündung der Heinrich-Hertz-Straße zur Weetzener Landstraße zusätzlich erheblich verschlechtern wird, unterstreicht die Vorsitzende. Für Fußgänger und Radfahrer bedeute dies eine deutliche Mehrbelastung. Dies gelte besonders für die Stoßzeiten mit ihrem wesentlich höheren Verkehrsaufkommen, betont Hapke. Schon jetzt seien Radfahrer gezwungen, auf dem Bürgersteig zu fahren. Auch dies ist ihrer Meinung nach ein Gefährdungspotenzial, da dieser für Radler und Fußgänger zu schmal ist. Zudem könnten die Vereinsmitglieder nicht nachvollziehen, dass die Bedarfsampel an der Heinrich-Hertz-Straße nur nach einer dreimonatigen Probephase durch eine Vollsignalisierung ersetzt werden soll – wenn überhaupt. Bauchschmerzen bereitet es Hapke zudem, dass sich mit Kik eine Firma ansiedelt, die wegen ihres Geschäftsgebarens starker Kritik ausgesetzt ist: „Das macht uns betroffen.“

Über die Genehmigung sind wir sehr enttäuscht.

  

 
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